1999, zum Abschluss des derzeitigen Modellprojektes “Konnekt” des Fachbereichs Medien der Akademie Remscheid haben wir ein Gespräch mit Prof. Dr. Bernd Schorb und Prof. Dr. Franz-Josef Roell über die damals aktuellen Herausfordorderungen der neuen Medien an die Medienpädagogik geführt. Wir haben dies an dieser Stelle noch einmal veröffentlicht, da beide zu einem erneuten Austausch zur Eröffnung der Tagung “Schöne neue Medienwelten” am 4. Dezember 2008 in der Akademie Remscheid zusammen treffen. Hören Sie einfach mal rein; das ist sicher gut geeignet, um sich auf den aktuellen Diskurs vorzubereiten, zu sehen, was sich in den letzten 9 Jahren aus medienpädagogisch-wissenschaftlicher Sicht verändert hat.
Zum Tagungsprogramm “Schöne neue Medienwelten”
“Online”, “Multimedia”, “Medienkompetenz”: Diese und viele neue Begriffe kursieren und werden diskutiert im Umfeld der neuen Medien. Welche Rolle spielen diese Begriffe und die entsprechenden Begriffsdifferenzierungen für die medienpädagogische Diskussion?
Statement Prof. Dr. Schorb
Was ist das Spezifische, das Besondere an den neuen Medien, vor allem bezogen auf die Herangehensweisen von Jugendlichen?
Statement Prof. Dr. Roell
Was von diesen neuen Medien ist tatsächlich notwendig für die personale Kommunikation und woran macht man das fest?
Statement Prof. Dr. Schorb
Körperlichkeit und virtuelle Räume: Welche spezifischen Konstellationen entstehen diesbezüglich durch die aktuelle Online-Kommunikation (oder auch nicht)?
Statement Prof. Dr. Roell
Statement Prof. Dr. Schorb
Wandeln sich Körperkonzepte Jugendlicher? (wie, wodurch und mit welchen Konsequenzen)?
Statement Prof. Dr. Roell
Statement Prof. Dr. Schorb
Statement Prof. Dr. Roell
Mit den Körperkonzepten sind auch Konzepte sexuellen Verhaltens in einen möglichen Prozess eingebunden. Welche Auswirkungen in dieser Hinsicht gibt es bzw. sind zu erwarten?
Statement Prof. Dr. Roell
Statement Prof. Dr. Schorb
Statement Prof. Dr. Roell
Die Diskussion um die neuen Medien wirft die Frage nach dem Verhältnis zwischen virtuellen und realen Welten in vielfältigster Form auf. Wie lassen sich in diesem Zusammenhang solche zentralen Kategorien wie “Umwelterfahrung” oder “Naturerleben” mit neuen Medien verbinden?
Statement Prof. Dr. Schorb
Statement Prof. Dr. Roell
Stimmt das Konzept der “Virealität”, also dass reale und virtuelle Welten längst nicht mehr zu trennen sind?
Statement Prof. Dr. Schorb
Statement Prof. Dr. Roell
Welche Auswirkungen hat der Umgang mit neuen Medien und den damit zusammenhängenden Wirklichkeitskonstruktionen für die pädagogische Arbeit?
Statement Prof. Dr. Schorb
In den meisten Feldern der außerschulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist ein spielerisch-kreativer Umgang mit Computern erwünscht. Steht dies im Gegensatz zu der technisch/algorithmischen Grundlegung von Computern, zu ihrer originären Funktion als Informations- und Wissensverarbeitungsmaschine?
Statement Prof. Dr. Schorb
Welchen spezifischen Zugang zum Computer und welche damit zusammenhängenden pädagogisch relevanten Prozesse müssen Pädagoginnen und Pädagogen voraussetzen, wenn sie dieses Medium in ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einbinden?
Statement Prof. Dr. Roell
Statement Prof. Dr. Schorb
Kulturelle Bildung, praktische medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen u. Ä.. findet i.d.R. in Gruppen statt. Welche Formen von Gruppenarbeit sind mit Computern möglich und bekommen Pädagoginnen und Pädagogen in diesen Prozessen neue Funktionen/Rollen?
Statement Prof. Dr. Roell
Statement Prof. Dr. Schorb
Statement Prof. Dr. Roell
Zum Tagungsprogramm “Schöne neue Medienwelten”